Diese fĂŒnf Fragen helfen Ihnen, von Beginn an PrioritĂ€ten zu setzen und schon frĂŒh die Weichen fĂŒr ein stimmiges Programm zu stellen.
Frage 1: FĂŒr wen machen wir das Konferenzprogramm eigentlich?
Wissenschaftliche Konferenzen richten sich zu oft an PrĂ€sentierenden und deren Abstracts aus. Das Programm denkt zu wenig an Personen, die ânurâ teilnehmen. Es fehlen Angebote fĂŒr Teilnehmende, die keinen Vortrag halten. Und das trifft ja auf die meisten Personen zu.
Wie wĂ€re es mit Mini-Formaten, die abseits der groĂen Sessions immer wieder im Programmplan auftauchen? Denken Sie etwa an:
- Themenspezifische Roundtables
- Mini-Workshops
- Eine gefĂŒhrte Poster-Tour
- Mentoring-Formate mit Expert:innen
Frage 2: Was ist der rote Faden?
Wenn es parallelen Sessions an Struktur fehlt, liegt das an der fehlenden thematischen Klammer.
Welche Session wĂ€hlen? Das ĂŒberfordert manche Personen bei zu vielen parallelen Tracks. Helfen Sie ihnen, Programmpunkte auszuwĂ€hlen, die ihrem Kenntnisstand und ihren BedĂŒrfnissen entsprechen.
Gliedern Sie Sessions nach Themen und Wissensleveln. Richten sich die Inhalte eher an Personen, die schon richtig tief im Thema stecken und Spezialwissen bekommen? Oder geht es um Grundlagen? Themenblöcke wie âDaten und KIâ oder âCloud-Architekturenâ bei einer Software-Konferenz schaffen zusĂ€tzlich Schwerpunkte und Orientierung.
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Frage 3: Wie kommt frischer Wind in die Poster-Sessions?
Viele Poster-Sessions sind vielerorts das Stiefkind des Konferenzprogramms. Zugige Foyers, fensterlose RĂ€ume, in direkter Konkurrenz zu interessanten VortrĂ€gen â das sind die Bedingungen, unter denen Poster-Sessions ihr Dasein am Rande der Konferenz fristen.
Veranstaltende vermitteln so das GefĂŒhl, dass ein Poster weniger wert ist als ein Vortrag. Dabei sind unter den Postern interessante AnsĂ€tze und Ergebnisse. Mit ein paar StellwĂ€nden ohne angemessene PrĂ€sentation und Interaktion merkt das nur niemand.

So fĂŒhlen sich auch die PrĂ€sentierenden nicht wie LĂŒckenfĂŒller, sondern als vollwertiger Teil der wissenschaftlichen Diskussion.
Frage 4: LĂ€sst sich die Konferenz digital erweitern?
WĂ€hrend der Pandemie waren digitale Tools plötzlich unverzichtbar. Danach verschwanden die digitalen Methoden zusammen mit den Hygienekonzepten wieder in der Versenkung. Schade, denn damit gingen auch viele Tools fĂŒr die aktive Teilhabe verloren.
âïžWas Konferenzen heute ganz oft wieder fehlt:
- Interaktion fördern: Nutzen Sie Tools, die den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen Teilnehmenden ermöglichen. Virtuelle Breakout-RÀume, Live-Umfragen oder Q&A-Sessions wÀhrend der VortrÀge fördern den Austausch und lassen Teilnehmende stÀrker zu Wort kommen.
- Networking ermöglichen: Eine Matchmaking-Funktion in der Konferenz-App hilft Teilnehmenden beim Anbahnen relevanter Kontakte. Welche FÀhigkeiten bieten sie? Wen suchen sie?
- Konferenz verlĂ€ngern: Teilnehmende greifen auch nach der Konferenz noch auf Materialien zu und bereiten die Veranstaltung nach â oder die nĂ€chste vor. Gerade fĂŒr regelmĂ€Ăige Konferenzen lohnt sich der Aufbau eines digitalen Archivs.
Frage 5: Was passiert zwischen den Programmpunkten?
Wer sich erholen kann, nimmt mehr mit.
Wenn Teilnehmende den Konferenztag damit verbringen, von Vortrag zu Vortrag zu hetzen, bleibt keine Zeit, das Gehörte zu verarbeiten. Am Ende des Tages bietet die Erschöpfung dann auch keinen Raum mehr und die Inhalte geraten schnell wieder in Vergessenheit.
Pausen fördern GesprÀche und Ideen.
Betrachten Sie Pausen nie als notwendiges Ăbel im Programm. Oft werden sie als LĂŒcken zwischen den âwichtigenâ Programmelementen empfunden und möglichst kurz gehalten. Dabei sind sie essenziell fĂŒr GesprĂ€che, Reflexion und spontane Begegnungen.

âžïžEchte Erholung geht so:
- Es gibt einen eigenen Raum oder ein Foyer fĂŒr die Pausen. Dieser rĂ€umliche Cut hilft den Teilnehmenden beim Abschalten.
- Tageslicht und gute Luft schaffen eine entspannte AtmosphĂ€re. Vielleicht gibt es sogar einen AuĂenbereich oder bequeme Sitzbereiche, die so arrangiert sind, dass Teilnehmende ins GesprĂ€ch kommen.
- Gesunde Snacks und GetrĂ€nke liefern Energie fĂŒr alles, was noch kommt. Frisches Obst, NĂŒsse oder Wasser mit frischen KrĂ€utern oder FrĂŒchten helfen schnell, um die Batterien wieder aufzufĂŒllen.
đ©âđŹEin Konferenzprogramm zu planen ist zwar keine eigene Wissenschaft, fĂŒhlt sich aber mitunter an wie eine Forschungsarbeit. Wer sich die richtigen gleich zu Beginn stellt, spart sich spĂ€ter das groĂe Nachjustieren, methodische LĂŒcken und vielleicht sogar ein paar Nachtschichten.
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