Der nächste Relaunch bei Converia

Wir sind im neuen Büro angekommen

Mehr Projekte, mehr Mitarbeiter – schon seit einiger Zeit hat sich bemerkbar gemacht, dass unsere Büroräume langsam aber sicher zu klein werden. Mehrmals mussten wir in den vergangenen Monaten eine Antwort auf die Frage finden, wie sich die Möbel im Raum neu anordnen lassen, um noch Platz für einen weiteren Schreibtisch zu finden. Kurioserweise hat es zwar immer irgendwie funktioniert, die einzelnen Räume so einzurichten, so dass niemand seinen Arbeitstag eingequetscht zwischen Tisch und Wand verbringen musste, aber ganz ehrlich: Eigentlich widmen wir uns doch viel lieber unseren Projekten als uns nebenbei dilettantisch als Raumgestalter zu versuchen.

Mit dieser Erkenntnis begann dann auch die Suche nach neuen Räumlichkeiten. Und die gestaltete sich erst einmal nicht ganz so leicht, denn weder wollten wir Weimar den Rücken kehren noch auf die mehr als komfortable Innenstadtlage verzichten. Weiter außerhalb wäre die Fülle an Angeboten für die Mittagspause sicherlich bei Weitem nicht mehr so umfangreich, genauso wie ein Softeis zur Abkühlung an heißen Sommertagen in weite Ferne rücken würde. Dazu kommen die kurzen Arbeitswege. Viele von uns laufen täglich ins Büro oder sind mit dem Rad unterwegs. Auch davon hätten wir uns nur ungern verabschiedet.

Nun gestaltet sich das Angebot an ausreichend großen Büroflächen in Weimar leider sehr überschaubar und so kann man es wohl als großes Glück bezeichnen, dass das Thüringer Oberverwaltungsgericht ebenfalls seinen Sitz wechselte und sich noch kein Nachmieter gefunden hatte. Mit fast 500 Quadratmetern waren die Räume fast doppelt so groß wie unser Büro in der Frauentorstraße und deshalb bestens geeignet, um gleich auch künftigem Platzmangel vorzubeugen. Während der letzten Monate wurde dort fleißig renoviert und spätestens seit dem gemeinsamen Rundgang war klar, dass niemand das alte Büro vermissen würde.

Umzug Converia Weimar

Quelle: Karte von OpenStreetMap.org, CC-BY-SA 2.0

Das Unternehmen Umzug beginnt

Zwei Tage waren im Juni angesetzt, um alles zu verstauen, in die Kaufstraße zu bringen und dort alles einzuräumen. Nicht viel Zeit, doch bereits am ersten Tag zeigte sich, dass das ganz gut zu schaffen ist, wenn alle mithelfen. Vieles mussten wir nicht einmal mitnehmen, denn was sich im Laufe der Jahre so alles unbemerkt ansammelt, ist eigentlich unvorstellbar. Mehr als eine kaputte Tastatur kam da zum Vorschein, die sich genau wie einige Antiquitäten bisher vor jedem Frühjahrsputz erfolgreich versteckt hatte. Spätestens jetzt war der Moment gekommen, an dem wir uns endgültig von alten Grafikkarten und sämtlichen Disketten verabschieden konnten.

Während im alten Büro noch alle damit beschäftigt waren, die Einrichtung in Kisten zu verpacken, war unser IT-Team im neuen Domizil schon dabei, für funktionierendes Netz zu sorgen. Unerreichbar wollten und durften wir auf keinen Fall sein und davon sollte uns auch der Umzug nicht abhalten.

Das große Auspacken

Ein Wiedersehen mit den Kartons gab es an Tag zwei, als das Umzugsunternehmen diese im neuen Büro ablieferte. Wie schon beim Einpacken sorgte auch jetzt ein Team in jedem Raum dafür, dass alles einen neuen Platz bekam. Gleichzeitig wurden ganz neue Möbel ausgepackt und aufgestellt und so das Chaos noch ein wenig vergrößert. Zwischenzeitlich war in einigen Räumen die Sicht auf den Boden fast vollständig durch Kartons versperrt.
Umzug Converia
Nach dem Wegräumen war die Freude allerdings umso größer: Strahlend helle, fertig eingerichtete Räume und vor allem viel Platz für alle. Den erfolgreich gemeisterten Umzug ließen wir daraufhin gleich in unserer neuen Sky-Lounge mit dem wohl besten Ausblick über die Altstadt ausklingen.

Offen für Neue(s)

Obwohl – so ganz fertig waren wir damit noch nicht. Nach und nach gesellten sich jede Woche noch ein paar weitere Möbel hinzu. Unsere Besucher erwartet am Eingang nun ein Empfangstresen und in der Sky-Lounge gibt es gleich eine ganze Reihe bequemer Sitzgelegenheiten – wohl auch der Grund, warum wir seither so manche kleine Besprechung dort abhalten. Überhaupt können wir uns nun jederzeit ohne Kabelsalat durch sämtliche Räume bewegen. Unterbrechungsfreies Arbeiten garantieren Laptops und die Tatsache, dass Telefon und Internet zentral aus der Luft kommen.
Das neue Converia-Büro
Großer Beliebtheit erfreut sich auch der Kreativraum, der allen offensteht, die ganz entspannt an neuen Ideen arbeiten möchten, und auch schon Erwähnung in der Lokalzeitung fand. Ein weiteres Highlight sind die höhenverstellbaren Tische. Wer will, arbeitet jetzt einfach im Stehen, was ja bekanntlich gesünder ist als ständiges Sitzen.
Die Vieltelefonierer unter uns können nun in die „Telefonzellen“ wechseln – kleine Räume, die perfekt sind, um ungestört Videokonferenzen abzuhalten oder Supportanfragen per Telefon beantworten zu können. Damit geht ein großer Wunsch unseres Projektteams in Erfüllung. Dort waren oft mehrere Leute zur selben Zeit am Telefon, was mitunter anstrengend werden konnte.
Die Vorzüge des Flatscreens, der den Beamer im Besprechungsraum ersetzt, wissen mittlerweile ebenfalls alle zu schätzen, denn zum ersten Mal sind alle Farben in den Projektplänen klar und deutlich zu erkennen.

Andererseits möchten wir uns trotz Umzug noch längst nicht als vollzählig bezeichnen. Das neue Büro bietet schließlich nicht nur Platz für uns in der jetzigen Besetzung, sondern kann noch ein paar neue Kollegen aufnehmen – garantiert ohne vorherige Umgestaltung der Räume.

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